Was ist Sucht?

Suchterkrankungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und haben negative Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Das zentrale Merkmal ist der zwanghafte Konsum sowie Probleme den Konsum zu reduzieren oder ganz zu beenden. Häufig treten dann Entzugssymptome auf.
Der Konsum von bewusstseinsverändernden Substanzen war schon immer in allen Kulturen verbreitet. Zu den ältesten Rauschmitteln gehören natürliche Substanzen wie Cannabis und Pilze sowie Alkohol. Später kamen synthetische Substanzen hinzu wie zum Beispiel Ecstasy, LSD und Speed. Der Begriff Sucht bezieht sich nicht nur auf Rauschmittel, sondern beinhaltet auch die sogenannten „Verhaltenssüchte“ wie z.B. Internet-, Kauf- oder Sexsucht.

Definition

Sucht ist eine Krankheit, die sich auf den Körper und die Psyche auswirkt. Fachpersonen unterscheiden 

stoffgebundene (z.B. Alkohol, Cannabis) und stoffungebundene Süchte (Verhaltenssucht) .

Ursachen

Die Gründe einer Suchtentstehung unterscheiden sich von Person zu Person. Lesen Sie hier, welche Faktoren eine wichtige Rolle spielen können.

 

Gefahren

Kein Konsum von Suchtmitteln ohne Risiko: Körperliche Erkrankungen, psychische Probleme, Streit in der Familie und Stress am Arbeitsplatz sind mögliche Folgen.

Legalität

Es gibt legale Suchtmittel wie Alkohol oder Tabak und illegale Suchtmittel, die verboten sind. Diese Unterscheidung sagt jedoch nichts über die Gefährlichkeit aus.

Erziehung

Wann muss ich mir als Eltern oder Erziehungsberechtigte Sorgen machen? Wie kann ich mit meinem Kind über das Thema Sucht am besten sprechen? Lesen Sie mehr dazu.

Angehörige

Angehörige fühlen sich durch die Suchterkrankung eines Familienmitglied häufig belastet und überfordert. Hier finden Sie Tipps und Unterstützungsangebote.

Schule

Die Schulen spielen bei der Suchtprävention eine wichtige Rolle. Lehpersonen können das Thema in der Klasse aufnehmen und die Schule kann Regeln im Umgang mit Suchtmitteln aufstellen.

Arbeit

Von 20 Angestellten hat eine Person eine Alkoholabhängigkeit. Oft wird die Leistungsfähigkeit dadurch beeinträchtigt. Wie eine Führungserson intervenieren kann erfahren Sie hier.

 

Alter

Sucht kennt keine Altersgrenzen. Insbesondere Alkohol, Tabak und Medikamente werden im höheren Alter häufig konsumiert. Dabei bestehen spezielle altersbedingte Risiken.