Glücksspielsucht

Laut der neusten Forschung haben in der Schweiz rund 120'000 Personen ein Glücksspielproblem. Davon sind 70-80% Männer. Mehr als 25'000 Personen haben eine Spielsperre und dürfen in keinem Schweizer Casino spielen. Spielsperren können angeordnet oder freiwillig durch die betroffene Person beantragt werden.

Eine Glücksspielsucht entwickelt sich oft über viele Jahre hinweg. Beim ersten Gang in das Casino oder beim erstmaligen Wetten auf ein Sportereignis im Internet denkt niemand, dass das nervenkitzelnde Spiel eines Tages zu einem grossen Problem mit schwerwiegenden Konsequenzen werden könnte. Ehemalig Glücksspielsüchtige berichten, dass sie selbst viel zu spät bemerkt hätten, wie fest sie schon in eine Abhängigkeit geschlittert seien.

Risikofaktoren

Es gibt bestimmte Faktoren, die Forschungsergebnissen zufolge, das Risiko für die Entwicklung einer Glücksspielsucht erhöhen. Eine Risikogruppe sind männliche Jugendliche sowie Jugendliche mit einem Migrationshintergrund. Als weiterer möglicher Risikofaktor gelten eine geringe Bildung und Arbeitslosigkeit.