Kaufsucht

Schon vor hundert Jahren wurde erstmalig unter dem Begriff der Oniomanie (krankhafter Kauftrieb) ein exzessives Kaufen mit Krankheitswert beschrieben. Erst viele Jahre später entwickelte sich daraus ein breiteres Forschungsinteresse. Dabei geht es den Betroffenen nicht um das Besitzen der Güter, sondern um die Kaufhandlung an sich. Die Folgen dieser Verhaltenssucht reichen von hoher Verschuldung, sozialem Rückzug bis zur privaten Insolvenz.

Was ist Kaufsucht?

Der innere Zwang einzukaufen ist ein zentrales Merkmal der Kaufsucht. Glücksgefühle und ein schlechten Gewissen durch vermehrte und unnütze Einkäufe wechseln sich ab.

Betroffene

Von einer Kaufsucht betroffen sind Personen aus allen Altersgruppen, Einkommens- und Bildungsschichten. Meistens mit einer Präferenz für bestimmte Produkte.

Folgen der Kaufsucht

Finanzielle Probleme, Verheimlichung, Scham, Rückzug und Vereinsamung: Kaufsucht hat viele negative Folgen. Holen Sie sich Unterstützung bei einer Beratungsstelle.

Behandlung

Eine Psychotherapie ist erfolgsversprechend. Informieren Sie sich hier über Unterstützungsangebote in der Region Basel.

Tipps zur Selbsthilfe

Es gibt hilfreiche Strategien, die Sie selbstständig umsetzen können. Welches das sind, können Sie hier lesen.